4 einfache Tipps um, die Zielgruppe für deine Website zu finden und zu verstehen – die Zielgruppenanalyse

Lerne deine Zielgruppe kennen. Ich zeige dir Möglichkeiten mit denen du deine Zielgruppe definieren und eingrenzen kannst.

Finde deine Zielgruppe und optimiere deine Website nach den Bedürfnissen der User

Im Internet gibt es knapp 1,8 Milliarden Webseiten. Davon sind rund 17,3 Millionen alleine in Deutschland. Deine Webseite ist also eine von Millionen Seiten, die um die Aufmerksamkeit von Usern buhlt.

Du möchtest unter diesen Millionen von Seiten und der Konkurrenz auffallen? Dann solltest du die Bedürfnisse, Angewohnheiten und Denkweisen deiner User beachten und darauf eingehen. Sowohl optisch als auch inhaltlich.

So findest du deine Zielgruppe und erfährst mehr über deine User

Du hast keine Ahnung wo du anfangen sollst? Keine Sorge, ich zeige dir Möglichkeiten und Merkmale mit denen du deine Zielgruppe besser eingrenzen und verstehen kannst.

1. Schreibe auf, wem du mit deinem Produkt oder Service hilfst

Dieser Tipp ist der erste Schritt zur richtigen Zielgruppe.

Schreib einfach alle Gruppen auf, die von deinem Produkt oder Service profitieren könnten.

Such dir anschließend die Gruppe aus, die für dich am attraktivsten ist.

Falls mehrere der Zielgruppen für dich attraktiv sind, würde ich dir trotzdem raten vorerst bei einer zu bleiben.

Behalte alle relevanten Zielgruppen im Kopf aber löse erst die Probleme dieser einen Zielgruppe und arbeite dann Zielgruppe für Zielgruppe ab.

Beispiele für verschiedenste Gruppen
  • Marketingabteilungen
  • Selbständige
  • Verbände
  • Sponsoren
  • Blogger
  • Produktionsfirmen
  • Yogalehrer
  • junge Mütter
  • Menschen mit Rückenschmerzen
  • Krankenhäuser
  • Rentner

2. Wie alt sind die User deiner Zielgruppe

Wenn du deine Interessengruppe gefunden hast, kannst du damit anfangen, diese noch weiter einzugrenzen.

Ein erster guter Anhaltspunkt ist das Alter innerhalb dieser Gruppe.

Finde heraus, in welcher Lebensphase deine User sind. Welche Bedürfnisse, Probleme und Ansprüche hat jemand in diesem Alter? Welches Alter spricht dein Produkt oder Service an?

Wenn du z. B. Yogamatten vertreibst, sollte der Fokus eher auf einer jüngere Generation liegen. Hier kannst du kleinere Schriftgrößen verwenden, ein verspieltes Design nutzen, auffälligere Farben einsetzen.

Wenn du hingegen Treppenlifte vertreibst, solltest du deine Webseite eher für Senioren optimieren. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass du z. B. eine etwas größere Schriftgröße und höhere Kontraste nutzen solltest. Die Seite sollte möglichst einfach zu benutzen sein und keine starken optischen Ablenkungen und Reize bieten.

3. Weitere demografische Merkmale

Über demografische Merkmale kannst du deine Zielgruppe auch genauer eingrenzen.

Hierzu gehören Merkmale wie:

  • Einkommen
  • Geschlecht
  • Standort
  • Bildung
  • Familienstand
  • Herkunft
  • Beruf
  • Sprachen
  • verwendete Bildschirmauflösungen
  • verwendetes Betriebssystem
  • usw.

Manche dieser Daten haben vielleicht keine Relevanz für dich. Andere hingegen können dir dabei helfen, die Zielgruppe besser zu verstehen und einzugrenzen.

Wenn deine Zielgruppe z. B. aus einem kreativen Berufsfeld kommt und 80 % davon englisch sprechen, solltest du dich auch auf englischsprachige Inhalte konzentrieren.

Finde die wichtigen Bausteine in den Daten

Anfänglich unwichtig scheinende Daten können dir helfen, deine Zielgruppe besser einzugrenzen. 71% der Pinterest User sind Frauen. Wenn also ein Großteil deiner User von Pinterest kommt, hast du höchstwahrscheinlich viel weibliches Publikum.

Recherchiere Fakten zu Ländern, Städten, Berufsgruppen, etc..

Bestimmte Berufsgruppen haben z. B. einen hohen Männer- oder Frauenanteil. In manchen Städten ist z. B. der Anteil an Akademikern extrem hoch. Nutze diese Informationen, um deine Zielgruppe weiter einzugrenzen.

Sobald du dich ein bisschen mehr mit der Thematik auseinandersetzt, werden dir automatisch Zusammenhänge auffallen.

4. Analysiere die Konkurrenz, um schneller deine Zielgruppe zu finden

Deine Konkurrenz kann dir einige Hinweise zu deiner Zielgruppe geben. Sieh dir die Website und deren Marketingmethoden an. Welche Sprache wird eingesetzt? Wie tritt die Konkurrenz optisch auf? Ist die Ansprache eher jung oder alt? Eher konservativ oder modern?

Trage dich in den Newsletter ein. Sieh dir die Social Media Kanäle an. Konkurrenzunternehmen haben möglicherweise schon eine starke Zielgruppenanalyse genutzt und du kannst davon profitieren.

Dein Ziel ist es, besser zu sein als die Konkurrenz. Liefer dem User Dinge, die die Konkurrenz nicht liefert. Beantworte Fragen, die deine Konkurrenz nicht beantwortet. Liefere Lösungen, die das Konkurrenzunternehmen nicht bietet.

Zielgruppen Beispiele

Zielgruppendefinitionen können sehr unterschiedlich aussehen. Du kannst eine Zielgruppe stark eingrenzen oder etwas breiter aufstellen und allgemein halten.

Generell ist es einfacher mit einer genauen Zielgruppe zu arbeiten.

Beispiele für sehr allgemeine Zielgruppen

  • mittelständische Unternehmen aus der IT Branche
  • Heimwerker
  • Personalabteilungen
  • Selbständige

Beispiele für genaue Zielgruppen

  • IT Unternehmen mit Antivirus- und Verschlüsselungsprodukten
  • Do It Yourself Heimwerker
  • junge weibliche HR-Verantwortliche, Recruiter und Führungskräfte
  • Selbständige Finanzberater ab 40 Jahren

Kostenlose Tools um Zielgruppendaten abzurufen

Finde heraus, wer dein Produkt/Service nutzen wird

Je mehr du über deine User weißt, desto besser wird dein Produkt oder Service. Du kannst schnell Fragen beantworten, lieferst einen Mehrwert und gibst dem Benutzer ein heimisches Gefühl auf deiner Website.

Arbeite deine Zielgruppe noch feiner aus

Mit User Personas kannst du deine Zielgruppe noch weiter eingrenzen und genauer definieren.

Wolfgang Stefani
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