Leistung · KI-Workshop für Entwicklungsteams
KI-Workshop für euer Dev-Team
Ein Tag, euer Dev-Team, ein gemeinsamer Standard für KI-generierten Code. Von der Frage, warum Copilot inkonsistent bleibt, bis zum eigenen Standard-Repo, dessen Regeln ihr in jedes Projekt verteilt.
Ausgangslage
KI-gestützte Softwareentwicklung ist in den meisten Dev-Teams längst angekommen, nur eben ungleich verteilt. Einige nutzen Copilot täglich, andere haben es einmal ausprobiert und wieder gelassen. Erste Pilotprojekte laufen. Doch sobald jemand anderes im Team den Code anfassen muss, wird schnell sichtbar, wie schwer er zu verstehen, zu ändern und zu warten ist, besonders wenn die Tests fehlen.
Der Workshop bringt das Team auf einen gemeinsamen Stand. Gearbeitet wird an eurem echten Repo, mit euren Review-Gewohnheiten und einem Standard-Repo, das danach im Alltag benutzt wird. Ob als Claude Code Schulung, als GitHub Copilot Kurs oder als AI Pair Programming für die ganze Abteilung: Der Tag läuft in-house ab, nicht als offener Kurs mit fremden Teams.
Konzept
Worum es an dem Tag konkret geht:
Ziel
Nach dem Workshop versteht euer Team, warum KI-generierter Code inkonsistent bleibt. Und ihr habt die ersten echten Bausteine für ein gemeinsames Standard-Repo: eure Coding-Standards als Instructions und einen ersten Review-Skill, der neuen Code gegen genau diese Regeln prüft.
Zielgruppe
Für Dev-Teams von 3 bis 15 Personen, die täglich im selben Repo arbeiten und dieselben Reviews durchlaufen. Claude Code, Copilot oder beides laufen bei euch schon, aber unsystematisch und ohne Team-Konvention. Und der DSGVO-konforme Umgang mit Code und Kundendaten ist bei euch Pflicht, nicht Kür.
Typische Themen, an denen Teams arbeiten
- Legacy-Code verstehen und refactoren
- Pull Requests schneller reviewen
- Onboarding neuer Kolleg:innen
- Ein Standard-Repo mit Coding-Guidelines aufbauen
- Tickets in klare Prompts übersetzen
- Tests und Edge Cases mit KI abdecken
- Interne Doku aktuell halten
- Migrationen und Versions-Upgrades
Was ihr mitnehmt
- Ein Standard-Repo-Skelett mit euren Coding-Standards als Instructions und der ersten Skill-Datei, einsatzbereit für ein echtes Projekt.
- Ein erster Review-Skill, der neuen Code gegen genau eure Regeln prüft.
- Ein Pflege-Ritual, das festhält, wer welchen Wissensbereich im Standard-Repo verantwortet und wie es aktuell bleibt.
- Ein MCP-Setup für interne Tools mit den Datenquellen, die sich sinnvoll anbinden lassen, dazu die Grenze, wo es nicht sinnvoll ist.
- Die schriftliche Teilnahmebestätigung nach Art. 4 EU AI Act mit Themenübersicht für euer Schulungsregister.
- Ein priorisierter 30/60/90-Tage-Rollout-Plan, wie das Standard-Repo über den Workshop-Tag hinaus im ganzen Team ankommt.
Was der Tag nicht leistet
Ein Tag reicht für die Prinzipien und die ersten echten Bausteine, aber nicht für eine fertig befüllte Wissensdatenbank über euren gesamten Codebestand oder die Migration bestehender Repos. Das bleibt ein Aufbauprojekt, das euer Team danach selbst weiterträgt.
EU AI Act
Seit dem 2. Februar 2025 verlangt Artikel 4 der KI-Verordnung, dass euer Team über ausreichende KI-Kompetenz verfügt. Für Entwicklungsteams heißt das mehr als eine allgemeine Einführung: Wer KI-Coding-Tools produktiv einsetzt, muss deren Funktionsweise, Risikoklassen und den datenschutzkonformen Umgang mit Code und Kundendaten verstehen.
Genau das deckt dieser Workshop ab, an eurem eigenen Repo statt an einer generischen Folie. Jede Person geht mit einer schriftlichen Teilnahmebestätigung und Themenübersicht fürs Schulungsregister raus. Damit ist die Pflicht erfüllt.
Was die Schulungspflicht rechtlich genau verlangt, wer betroffen ist und ob Bußgelder drohen, steht im Leitfaden zur KI-Schulungspflicht.
Programm
Der Tag folgt eurem Repo, eurem Stack und euren Review-Gewohnheiten, nicht einer generischen Agenda. Vormittags geht es um die Grundlagen: wie die Modelle rechnen, wie ein tragfähiger Prompt aussieht und was rechtlich gilt. Nachmittags um den Alltag im Team: Copilot, euer Teamwissen und die Frage, wie Qualität nachweisbar gesichert wird. Theorie und Praxis wechseln sich ab.
Ankommen und Vorstellungsrunde
Vier Regeln für den Tag, dann die Runde: Wer bist du, und was ist dein größter Zeitfresser, den du gern an die KI abgeben würdest?
Wie KI wirklich funktioniert
Tokens, Wahrscheinlichkeiten und das Kontextfenster: warum das Modell überzeugend klingt und trotzdem danebenliegt. Die typischen Ursachen für Halluzinationen, live an euren Beispielen.
Kaffeepause
Prompting, das Handwerk
Warum Aufträge scheitern und wie ein Prompt aufgebaut sein muss, damit er trägt. Dazu die Frage, wie viel Nachdenken eine Aufgabe überhaupt braucht. Mit Übung an euren eigenen Anfragen.
Datenschutz, EU AI Act und Ethik
Die vier Risikoklassen, die Daten-Ampel für Code und Kundendaten und die Frage, wer am Ende haftet. Inklusive der KI-Kompetenz nach Art. 4 und einem Quiz zu euren eigenen Fällen.
Mittagspause
Copilot im Team-Alltag
Welche Oberflächen es gibt und wofür ihr sie einsetzt. Und warum das Modell zwischen zwei Anfragen nichts behält, samt der Folgen für lange Chats und große Repos.
Kaffeepause
Was der Agent braucht
Übung: Was braucht eine neue Kollegin an ihrem ersten Tag? Daraus entsteht die Landkarte für euer Teamwissen: was immer gilt, was nur bei Bedarf greift und welche Werkzeuge der Agent bekommt.
Kaffeepause
Wissen im Team organisieren
Vom eigenen Code zu prüfbaren Regeln: wo welche Regel liegen muss, wie sie in jedes Projekt kommt und wer das Standard-Repo danach pflegt.
Kaffeepause
Qualität sichern
Planen, umsetzen, prüfen: wie ein Review aussieht, der KI-Code wirklich hinterfragt, und warum ein zweites Modell den Unterschied macht.
Rückblick und 30-Tage-Plan
Jede Person nimmt einen eigenen Plan mit, was sie ab Montag anders macht und woran das Team in 30 Tagen gemeinsam arbeitet.
Team
Wolfgang Stefani
UX Designer, Developer & Workshop-Facilitator
- Seit 2019 freiberuflich in Berlin, über 50 Projekte begleitet
- Mehr als 30 Workshops moderiert
- Arbeitet täglich mit Claude, Claude Code und GitHub Copilot
- Moderiert den Tag und bringt die Workshop-Methodik mit
Berenike Radeck
AI Engineer & Tech Lead
- Über 8 Jahre Erfahrung, Hintergrund in Kognitionswissenschaft
- Hat ein siebenköpfiges Team aus Data Scientists und AI Engineers geführt
- Dort Coding-Standards und Code-Reviews etabliert
- Übernimmt den technischen Teil: Live-Analyse an eurem Code und Aufbau des Standard-Repos
Ablauf
Das Team weiß jederzeit, was als Nächstes kommt.
Vorgespräch (30 Min, kostenlos)
Wir klären euren Stack, welche KI-Tools schon laufen und wo die größten Reibungspunkte im Team liegen.
Repo-Scan und Abstimmung
Ihr gebt uns Einblick in einen Ausschnitt eures Repos. Darauf bauen die Übungen am Workshop-Tag auf, nicht auf Fremdcode.
Workshop-Tag
Ein Tag, live, an eurem Code. Vormittags Grundlagen und EU AI Act, nachmittags Copilot und Claude Code im Detail.
Follow-up-Call (nach 4 Wochen)
30 Minuten, um zu klären, was im Alltag geklappt hat und wo das Team noch nachjustieren sollte.
Referenzen

Big Four, anonym
Kosten
Übungen, Beispiele und Review-Skills richten sich nach eurem Repo. Hier die Eckdaten:
| Dauer | 1 Tag, 8 Stunden inkl. Pausen und Mittagspause |
|---|---|
| Teilnehmer | 3 bis 15 Entwickler:innen aus einem Team |
| Trainer | Wolfgang Stefani und Berenike Radeck, zwei Perspektiven an einem Tag |
| Format | In-House, vor Ort oder remote, der Ablauf bleibt gleich |
| Repo-Zugriff | Nur Ausschnitte, die ihr vorab freigebt, ohne Mandanten- oder Personaldaten |
| Nachweis | Schriftliche Teilnahmebestätigung nach Art. 4 EU AI Act für alle Teilnehmenden |
Häufige Fragen
Anfrage
Bereit, das Team auf einen Stand zu bringen?
Ein Termin von 30 Minuten reicht, um Umfang, Format und Preis für euer Team zu klären.
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